Fado erlaubt es uns, Traurigkeit als Schönheit zu empfinden und Saudade als wertvollen Teil des Lebens anzunehmen.
Doch so beständig wie der Fado seit über 100 Jahren gesungen wird, so häufig steht er auch in der Kritik. Zur Zeit der Salazar-Diktatur wurden unbequeme Lieder verboten, weil sie das Leid der Menschen nicht verschwiegen. Nach der Nelkenrevolution wiederum stand der Fado im Ruf, romantisierend eine grausame Vergangenheit zu beschönigen. Dennoch ist Fado zur musikalischen Heimat einer stolzen Volksmentalität geworden, die von Fernweh, Armut, Kraft und innerem Reichtum geprägt ist. „Uma hora de Fado“ ist ein einzigartiges Programm, das mit Fado-Klassikern, Songs aktueller portugiesischer Liedermacher, Chanson und Tango die Seele anspricht.






1990 als Projektstudio von Krishna Meindl gegründet, entwickelte sich dieses „Audiohaus“ mit und durch seine Kundschaft und deren Anforderungen zu einer multifunktionalen Produktionsstätte. Hier sind Filmemacher, Sprecher und Schauspieler ebenso aktiv wie Musiker und Musikgruppen.





